Hochseilgarten

Hochseilgarten München

Ein Hochseilgarten ist ein künstlich angelegter Parcours der in bis zu 15 Metern Höhe angelegt ist und bei dem Masten bzw. Bäume (in einem Kletterwald) mit Seilen, Hängebrücken und Plattformen verbunden sind. Beim Klettern im Hochseilgarten ist mehr der Mut als die Fitness gefordert. In teils schwindelerregender Höhe kletterst Du immer gesichert und körperlich schwierig sind die Parcours meistens nicht, aber schwindelfrei musst Du schon sein. Und Adrenalin ist garantiert mit im Spiel! Viele Hochseilgärten haben neben den Kletterstellen in der oberen Etage noch einen Niedrigseilgarten, der auch für Kinder geeignet sein kann.

Wo gibt es überall Hochseilgräten in München?

Drei Hochseilgärten in München sind besonders bekannt und beliebt: die Ultimate Experience in Oberschleißheißm, das Hochseilcamp Aschheim und der Hochseilgarten “Kletterwald” in Grünwald.

Hochseilgarten München Ultimate Experience, Hochseilgarten Oberschleißheim

Der Hochseilgarten in Oberschleißheim ist bequem über die Autobahn A92 München-Deggendorf zu erreichen und ist auch unter dem Namen Ultimate Experience Hochseilpark bekannt. Im Hochseilgarten Oberschleißheim wartet ein richtiger Outdoor-Parcour auf Dich. Unweit der Olympia-Regattastrecke im Norden von München bietet der Hochseil-Park Oberschleißheim Spannung und Spaß beim Hochseil-Klettern in reizvoller Umgebung. Der Hochseil-Garten ist in der Höhe von 8-14 Metern angelegt; diese Herausforderung kannst Du entweder allein, in einer kleinen Gruppe oder als Team-Event mit den eigenen Kollegen erleben. Viel Spaß mit Deiner Ultimate Experience im Hochseilpark Oberschleißheim!

Hochseilcamp Aschheim

Der Hochseilgarten in Aschheim ist mit den 10 Metern Höhe nicht der “höchste” Hochseilgarten in München, dafür ist er einer der bekanntesten. Im Niederseilparcours kannst Du Deine eigene Koordination testen und schulen, außerdem gibt es Events zur Förderung des Teamgeists von Kollegen und Gruppen. Im Hochseilcamp Aschheim gibt es 19 Stationen im Hochseilparcours, darunter eine Kletterwand, ein Kletternetz, ein Balancier-Drahtseil, eine Dschungel-Brücke, frei hängende Seilschlaufen und unter anderem auch eine riesige Schaukel.

Hochseilgarten Grünwald

Im Kletterwald in Grünwald kannst Du auf Bäume klettern, schwankende Brücken überwinden, mit Seilbahnen ganz nah über dem Waldboden fahren oder auch in den Baumwipfeln mit dem Rad fahren. Der Kletterwald München hat ein Kletter-Angebot für Erwachsene und Kinder. Im Kletterwald sind verschiedene Parcours angelegt, so dass für jeden Schwierigkeitsgrad und Bedarf etwas dabei ist. So kannst Du Dich beim Hochseilgarten-Klettern schnell steigern, Deine Geschicklichkeit testen und etwas Neues und Spannendes wagen. Kletterwald-Betreuer weisen Dich in die Sicherungstechnik und ins Klettern ein, im Anschluss daran kannst Du zwei Stunden selbstständig zwischen den Bäumen in den Parcours klettern.

Hochseilgarten – Bayern bietet noch mehr Orte zum Klettern.

Neben den bekannten Hochseilgärten und dem Kletterwald in München gibt es in Bayern noch ein paar mehr Adressen, z.B. den Hochseilgarten am Ammersee bei Utting, den Hochseilgarten in Mittenwald auf dem Gelände des Naturcampingpark Isarhorn bei Mittenwald, der Hochseilgarten Kletterwald Garmisch-Partenkirchen oberhalb Talstation Wank-Seilbahn, den Hochseilgarten Isarwinkel in Lenggries (Bayern) und z.B. den Hochseilgarten Allgäu.

Wie groß muss man für den Hochseilgarten sein?

Die meisten Hochseilgärten erfordern eine Körpergröße von mindestens 1,50 m bzw. 1,60 und Kinder können häufig erst ab 12 Jahren auf den Hochseilgarten.

Welche Kleidung trage ich für das Klettern im Hochseilgarten?

Am besten trägst Du eine Hose, die mindestens zu den Knien reicht und die bequem und idealerweise flexibel ist. Dazu ein T-Shirt (Schultern bedeckt, bei Sonne wichtig!) und bequeme Schnürschuhe bzw. Sportschuhe. Wenn Du lange Haare hast, solltest Du sie für den Hochseilgarten besser zusammen binden. Sollte Regen angekündigt sein, bitte eine Regenjacke und ggf. eine Regenhose mitnehmen. Bei Gefahrt von Gewitter, starkem Regen, heftigem Schnee, Sturm, oder Hagel können die meisten Hochseilgärten leider nicht betreten werden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Hochseilgarten und einem Klettergarten?

Ein Hochseilgarten besteht üblicherweise aus Masten, Stämmen und Bäumen, zwischen denen Seile und weitere Hindernisse gespannt sind, sie werden von Anbietern betrieben und kosten daher Eintritt. Für das Klettern im Hochseilgarten brauchst Du in der Regel nichts mitbringen – bequeme Sportkleidung genügt, die Kletterausrüstung und das Sicherungsgerät wird Dir vom Anbieter gestellt, das Klettern ist nicht so abhängig vom Wetter. Außerdem gibt es Kletterwald-Betreuer bzw. Kletterlehrer, die Dich in den Hochseilgarten einweisen und für Deine Sicherheit mit verantwortlich sind.
Ein Klettergarten ist eine von Menschen bearbeitete Natur-Felswand, die z.T. zum Klettern vorbereitet ist, bei der also Sicherungen für das Klettern angebracht sind und eine Vorrichtung zum Umlenken angebracht ist. Klettergärten kosten meist keinen Eintritt (sie befinden sich in freier Natur), aber dafür bringst Du die gesamte Ausrüstung zum Klettern selbst mit und bist voll für Deine Kletterei verantwortlich. Du findest die Routen und Einschätzung zur Schwierigkeit des jeweiligen Klettergartens am besten im Internet bzw. der Felsauskunft vom Alpenverein. Klettergärten sind nicht das ganze Jahr zugänglich – informiere Dich vorab über Schutzzeiten (Umweltschutz!) und temporäre Öffnungszeiten bzw. Sperrungen.